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Autor Thema: Befragt und vorgestellt: Max Pollak  (Gelesen 838 mal)
Anne
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« am: 19. November 2008, 17:42:15 »

Mein erster Interviewpartner war Max Pollak, der sich freundlicherweise bei einem Workshop in Deutschland bereit erklärt hat, ein paar Fragen zu beantworten. Danke an dieser Stelle an Stebba, der den Kontakt hergestellt hat.

Max Pollak kommt aus dem deutschsprachigen Raum Europas, hat aber seinen Wohnsitz in den USA und seinen Wirkungskreis seit langem auf die ganze Welt ausgedehnt.

1. Wo und wann bist Du geboren?
In Niederösterreich 1970.

2. Welche Rolle hat Tanzen in Deinem Leben gespielt, bevor Du zum Steptanz kamst?
Keine.

3. Wann bist Du zum Steptanz gekommen? Gab es einen speziellen Auslöser?
1975 Fred Astaire im österreichischen TV. Aber meine Eltern fanden bis 1981 keine Schule in Wien, die halbwegs akzeptablen Steptanzunterricht auf regelmässiger Basis anbot. Nur Ballett war zu haben.

4. Bei wem hast Du Steptanz gelernt?
Ab 1984 erster handfester Rhythm Tap von Stefan Nagel aus Berlin, Schüler von Carnell Lyons. Stefan war damals in der Wiener Originalbesetzung von "Cats" am Theater an der Wien.

5. Gibt es sonst noch Personen, die Dich in dieser Hinsicht geprägt haben?
In New York: Jimmy Slyde, Buster Brown, Tamango
In Kuba: Barbaro Ramos (Solo Rumba Tänzer mit Los Muñequitos de Matanzas aus Kuba)

6. Was bedeutet Dir der Steptanz heute?
Lebensinhalt. neben Familie, Reisen, Forschungsarbeit und gemeinsam Musizieren.

7. Du unterrichtest selbst Steptanz. Was hat Dich dazu motiviert, selbst als Lehrer tätig zu werden?
Meine Lehrerin erkrankte, ich musste für sie einspringen. Ich war damals 14. Hat mir viel Spass gemacht, den Schülern auch, obwohl die meisten wesentlich älter waren als ich.

8. Hast Du einen speziellen Trainerlehrgang absolviert?
Nein.

9. Wo unterrichtest Du und wann? Gibt es regelmäßige Kurse?
Weltweit hauptsächlich auf internationalen Musik- und Tanzfestivals, an Universitäten, Konservatorien und privaten sowie öffentlichen Schulen. Alle Altersstufen von 5 Jahren aufwärts. In New York nicht auf regelmässiger Basis, da ich so viel unterwegs bin. Ich unterrrichte auch sehr gerne Blinde, Taubstumme, Down-Syndrom-Kinder und andere, die man nicht sofort als Kandidaten für Step oder Body Percussion einstufen würde.

10. Was sollten Interessenten an Deinen Kursen auf jeden Fall mitbringen?
Offenheit und ein Flasche Wasser.

11. Bildest Du Dich selbst noch weiter?
Ja. Vor allem auf beruflichen Reisen. Sprachen, lokale Kutur, Tradition, historische Hintergründe etc.

12. Nimmst Du an Wettbewerben teil?
Nein. Ich bin athletisch unbegabt.

13. Bist Du Mitglied in einem Dachverband?
US-Amerikanische Schauspieler- und Musiker-Gewerkschaft.

14. Wie schätzt Du die Zukunft des Steptanzes ein?
Sehr gut. Das Interesse an gehaltvoller internationaler Unterhaltung steigt. Es gibt weltweit einige sehr talentierte Künstler, die ausgezeichnete Arbeit produzieren.

15. Was sind Deine eigenen Ziele für die Zukunft?
Möglichst viel mit verschiedenen Künstlerkollegen kreativ tätig sein und soviel als möglich über das Medium Kunst mit Menschen auf der ganzen Welt kommunizieren.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen.
« Letzte Änderung: 20. Januar 2009, 19:30:52 von Anne » Gespeichert

Tanzt Du noch oder lachst Du schon?

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« Antworten #1 am: 19. November 2008, 19:58:10 »

Hi Anne,
danke für das Interview!
Mich würde an dieser Stelle brennend interessieren wie er Taub-Stumme unterrichtet, Blinde kann ich mir noch vorstellen, und Kinder mit Trisomie sowieso.

cu  Lächelnd
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Stebba
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« Antworten #2 am: 01. Dezember 2008, 07:56:07 »

Freut mich dass es so gut geklappt hat :-)
Wer ist denn für Dezember geplant? Schon eine Idee?
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Anne
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« Antworten #3 am: 01. Dezember 2008, 08:56:12 »

Geduld, Geduld. Zwinkernd
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